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PeterMenis

Too much Idiots - only a few with Honor

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26.03.2013, 20:52

[REVIEW] Aoyue 968A+ Kombistation

Einleitung und Lieferumfang

Ich habe diese Lötstation mal besessen, deswegen kann ich euch nur mit meinen Erfahrungen und
Internetbildern dienen. Ich denke aber mal, dass dieses ausreicht.

Auf der Suche nach preisgünstigen Lötstationen, die dennoch gute Leistung bringen, stößt man sicherlich
eines Tages mal auf den Hersteller Aoyue, der in Deutschland von der Firma Wiltec vertrieben wird.
So kostet die Aoyue 968A+ mit Zubehör gerade einmal 150 Euro.
Pottenbillig und coole LED`s sind dran, wird der begeisterte Eye-Candy fixierte Besitzer in spe sagen, jedoch
macht die Optik nur den kleinsten Teil eines Gerätes aus und uns interessiert mehr die praktische Verwendung.

Laut Hersteller hat diese kleine Hexe folgende Spezifikationen:

Heissluftelement

  • Leistungsaufnahme: 550 W
    Pumpe: Diaphragma Pumpe
    Temperatur: 100°C - 480°C (Drehregler-Einstellung)
    Air-Flow-Rate: max. 23 l/min (Einstellung)


Lötstation und -kolben

  • Temperatur: 200°C - 480°C (Drehregler-Einstellung)
    Lötkolben:
    Leistungsaufnahme: 70 W
    Betriebsspannung des Lötkolbens : 24V / AC


Ja, unglaublich imposante Werte, aber kann die Station in der Praxis auch überzeugen?
The Truth is out there und in diesem Fall werde ich euch die Wahrheit sogar mitteilen.

Ersteindruck und Anschluss

Die Kombistation kommt in einem vollständigen Metallgehäuse inkl. Metallhalter für den Lötkolben.
Es macht alles einen sehr protzigen Eindruck und größenmäßig sollte man auch genug Platz schaffen,
denn mit ihren 188x126x250mm ist sie nicht besonders klein. Dazu verfügt die Station
über eine Rauchabsaugung die werksmäßig am Lötkolben montiert wird. Praktischen Nutzen gibt es
im Feinlöten nicht, da diese stört und deshalb wohl von 80 Prozent der Nutzer abmontiert wird.
Aber sie ist da - man könnte, wenn man wollte. Vor der Benutzung muss auf der Unterseite eine
Feststellschraube gelöst werden, die als Transportsicherung der Pumpe dient.



Vorne sieht man die ganzen Drehregler und das Airflowmeter, sowie die Temperaturanzeigen.
Damit sollte jeder klar kommen und auch wissen was mit welcher Anzeige gemeint ist. Unten links
befindet sich noch eine Gummiabdeckung hinter der sich die Feinkalibrierung des Lötkolbens verbirgt.
Bei der Ersa i-Con zum Beispiel übernimmt das der Prozessor und man kann seine Offsets eingeben,
bei der Aoyue muss man noch von Hand ran.

Der Lötkolbenhalter kommt mitsamt einer Rolle für die Aufnahme von Lötzinn. Er ist komplett aus
Metall und hat eine Ablage für einen Lötschwamm. Mittlerweile sollte man aber einen Dry Cleaner
bevorzugen, da dieser nicht die komplette Zinnschicht abstreift und zudem sich nicht negativ
auf die Temperatur des Kolbens auswirkt.



Anhand des nachfolgenden Bildes erkennt man nochmal die bereits angesprochene Lötrauchabsaugung
genauer. Hier sollte jeder sehen, dass diese, direkt am Lötkolben montiert, eher kontraproduktiv ist.
Aber anders konnte man es wohl leider nicht lösen.



Auf der Gerätehinterseite befindet sich der Versorgungsschalter zum Ein- und Ausschalten der Kombistation.

Praxischeck

Der Lötkolben liegt gut in der Hand (mit abmontierter Lötrauchabsaugung) und weißt haptisch zu überzeugen.
Ich empfand ihn zwar schon immer als einen Tick zu groß, aber das soll keine Abwertung sein.
Die Aufnahme für die Lötspitze ist in diesem Segment Standard, lässt sich aber problemlos wechseln.
Auch das Anheizen verläuft schnell. In ca. 1 Minute ist das Gerät auf 300 Grad und der Lötvorgang kann beginnen.

Auf die Spitze wird leider nicht immer die optimale Wärme übertragen, jedenfalls nicht bei Feinlötspitzen im 0,5mm
Bereich. Kennt man keine anderen Stationen wird man dieses wahrscheinlich erst spät oder garnicht bemerken, aber
hier mache ich einfach mal das Lötkolbensystem an sich schuldig.

Die Kabel sind sehr elastisch und auch angemessen lang. Hier sehe ich absolut keinen Grund zur Beanstandung.
Auch die Knöpfe zur Einstellung der Temperatur oder der Drehregler reagieren sehr flott und auch Feinjustierungen
sind überhaupt kein Problem. Sollte man seine Lötspitze gut durch Oxidation schützen, sind diese auch sehr langlebig,
was aber natürlich nicht heisst, dass man die Lebenszeit komplett ausreizen sollte. Spätestens wenn Abweichungen
in Bezug auf Löttemperatur etc. entstehen, sollte man eine neue Spitze kaufen. Diese sind auch nicht teuer.

Auch das Heissluftelement liegt gut in der Hand und die Nozzles lassen sich kinderleicht montieren.

Fazit

Ihre bekommt für 150 Euro eine ordentliche Lötstation mit ordentlichem Zubehör.
Inwiefern man das Heissluftelement nutzen kann bleibt eine andere Geschichte. Reballen oder Reflowen würde
ich persönlich damit nicht, allerdings stellen kleinere Ablötarbeiten damit kein Problem dar.
Wer eine Heissluft-Lötkombi sucht, sollte hier zuschlagen, doch wer einfach nur eine Lötstation braucht und
Heissluft nur als "Hey, guckt mal, ich nutze es nicht aber ich habe es"-Gimmick ansieht, der ist wohl mit einer
einzelnen Lötstation im gleichpreisigen Segment besser bedient, wie zum Beispiel der Ersa i-Con Pico.
Ansonsten bleibt zu sagen, dass mir die Aoyue immer treue Dienste geleistet hat und auch nie irgendwelche Zicken machte.
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27.03.2013, 13:37

schön mal wieder dein Review!

Habe diese Sation und muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin...
Die 968A+ hat im Gegenteil zu dem Vorreiter (ohne A+ :)) den Vorteil, dass das Heizelement cpu kontrolliert und durch microprozessor gesteuert wird!

Gruß
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27.03.2013, 21:52

Passt

Hab die Station selbst, wie man sehen kann.

Ja es ist "Billigramsch" in Vergleich zu Weller. Aber dafür kostet diese Station auch nur 20% einer Weller.

Die Absaugung stört mich persönlich beim freien löten weniger und man kann damit leben. Sonst hatte ich immer eine alte Dunstabzugshaube mitlaufen.

Reballen/Reflowen ist durchaus machbar, und der einzigste Grund, das ich diese Station erworben habe. Gibt zahlreiche Profile, Workshops und Tutorials bezüglich Reflow/Reball.

Da ich beim Reflow eh die Werte direkt am Board messe, ist es relativ egal, wenn dort 1% Abweichungen vorhanden sind. Beim Reflow sind ja nun eher die gemessenen Boardwerte ausschlaggebend und nicht die Stationstemperatur.

Ansonsten klassisches SMD Hotair und IC Hotair ohne Probleme möglich. Die Noozles sind allerdings recht teuer mit über 25€.

Temperaturschwankungen beim Löten muss ich mal austesten, da ich eine "Allround" Temperatur von 380Grad für alles nutze, fallen paar Grad nicht wirklich auf.

Abmaße sind "normal", da man nun keine AOYUE zum Glitch löten rausholt sondern eher für anspruchsvollere intensivere Tätigkeiten und ich da eh ein Preheater benötige.

Und nebenbei gibt es bei 2 Shops die Station für unter 130€. Die Aldi Lötstation, viel drin für wenig Geld, im ordetnlichen Qualitätsrahmen.
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28.03.2013, 11:33

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21.04.2013, 17:24

Kann man diese Lötstation einem Anfänger empfehlen ?
Signatur von »lenny« Brain.exe > /DEV/NULL

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21.04.2013, 17:32

kommt drauf an, was der Anfänger löten will :)

Wenn du nur Kontaktlöten willst, ist das Heißluftaddon nutzlos! Und für weniger Geld bekommst du da schon bessere Lötstationen...ansonsten ist das ein gutes Einsteigermodell, mal Reworks von großen Bgas ausgenommen denn da benötigst du auch noch einiges an anderem Equipment!

gruß
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21.04.2013, 17:41

Hauptsächlich normales KOntaktlöten und eventuell mal ein - zwei Reflows...
Also wirds die wohl werden ...
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21.04.2013, 17:43

Wie schon gesagt...ein zwei reflows sollte man sich gut überlegen. Hauptsache nur an deinen eigenen Konsolen!

liebe Grüße
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21.04.2013, 17:48

Ohne Preheater würde ich keinen Reflow machen. Wirklich nicht ;)
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