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Hoax

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06.03.2014, 13:55

REVIEW - CompuLab fit-PC4 Pro SSD Win7



REVIEW - CompuLab fit-PC4 Pro SSD Win7
Für dieses Review wurde uns freundlicherweise von CompuLab ein Testgerät zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Einleitung

Der fit-PC4 wurde am 26. Februar von CompuLab - einem Hersteller von Industriecomputern, mini PCs, Platinen etc. - angekündigt und vorgestellt und kann in Kürze auch in Deutschland über Amazon.de gekauft werden. In diesem Review möchte ich euch über alle Vorzüge und Möglichkeiten des kleinen Computers informieren und habe ihn dazu diversen Tests aus den unterschiedlichsten Bereichen unterzogen. Da man kein spezielles Einsatzgebiet hat, sondern theoretisch alles damit machen kann, findet ihr im Folgenden die für mich interessantesten Dinge die ich damit anfangen würde. Auf der Liste steht natürlich auch die Interaktion und Kombinierbarkeit mit Xboxen. Denn auch dort hat der kleine fit-PC4 so eine Vorzüge. Wir haben die "Pro SSD Win7" Version mit 8GB Ram getestet!

CompuLab Website
CompuLab auf Google+ folgen
fit-PC4 Website
fit-PC4 Modellübersicht



Spezifikationen

CPU: GX-420CA SOC mit AMD Radeon™ HD 8400E Quad-core, (25W TDP, CPU freq. 2.0GHz)
RAM: 8GB (bis zu 16GB DDR3/DDR3L/DDR3U (2 SODIMM))
Speicher: 120GB mSATA (Zusätzlich Slot für 2.5” HDD/SSD + micro-SD) (Crucial M500)
Display: 2x HDMI 1.4a mit bis zu 1920 x 1200 (1080p) + CEC Unterstützung
Audio: S/PDIF 7.1 input/output + stereo line-out / MIC in
LAN: 2x Gbit Ethernet (Intel i211 Ethernet controllers)
WLAN: WLAN 802.11ac (2.4/5GHz dual band Intel 7260HMW) + Bluetooth 4.0
USB: 2x USB3 + 6x USB2
Gehäuse: passiv gekühltes Aluminiumgehäuse
Maße: 16cm x 19cm x 3.7cm



Allgemeines

Allein an den Spezifikationen erkennt man bereits ganz gut, dass es sich nicht einfach um einen kleinen und leistungsarmen Computer für ein paar Spielereien handelt. Vielmehr kann der fit-PC4 durch seine Leistung in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Sei es als Bürocomputer, als NAS / Storage Server, zum Spielen von älteren Titeln, als HTPC oder direkt als Zuspieler von Medien für euer Home Entertainment Center. Die Möglichkeiten sind dank aktueller Hardware und guter Leistung schier grenzenlos.

Das uns gelieferte Paket enthielt neben dem eigentlichen fit-PC4 auch diverse Adapter und Kabel. Für das Netzteil lag jedoch nur ein amerikanisches Stromkabel bei. Da das Netzteil jedoch weltweit nutzbar ist, kann hier problemlos ein deutsches Kaltgerätestecker-Kabel genutzt werden, die es bereits für einen geringen Preis in jedem Elektronikgeschäft zu kaufen gibt. Die mitgelieferten Adapter und Kabel sind u.a. ein HDMI-zu-DVI Adapter, ein mini-RS232 Adapter, Klinke zu S/PDIF 7.1 Audio, Gumminoppen, Schrauben für die HDD Bay sowie eine Windows 7 x64 OEM DVD.

Der mit einem englischen Windows 7 x64 vorinstallierte fit-PC4 kann bei Bedarf durch ein Windows-Update mit einem deutschen Sprachpaket auch bei der Anzeigesprache auf deutsch gestellt werden. Damit das System allerdings bei uns bootete, musste man im BIOS die Option PCI-e auf mSATA umstellen. Ob dies grundsätzlich notwendig ist, ist unklar. Wie sich später rausstellte, war der BIOS-"Akku" wohl nur leer. Dazu später mehr. Eine Beschreibung zum Gerät, sowohl digital wie auch in gedruckter Form, lag nicht bei. Nach den üblichen Windows 7 SSD-Tweaks (wie z.B. Deaktivieren der Indexierung und Defragmentierung, des SuperFetch, Prefetch, Booten mit Multicores, usw.) läuft das System überaus flott und braucht nur wenige Sekunden zum Booten.

Auf Anhieb ließen sich nicht direkt alle Windows Updates installieren (es traten Fehler auf). Abhilfe sorgte aber das Tool pcwUpdaterRepair. Die Updates konnten danach wieder Problemlos eingespielt werden. Das hatte aber wie sich später rausstellte den Grund, dass das Windows-Datum falsch gesetzt war. Das System steht zwar auf deutsch, die Anzeigesprache war aber englisch. Dadurch wurde aus dem 07.05.2014 ein 5. Juli 2014, da es eben im amerikanischen Format interpretiert wurde. Einige Updates haben das Datum geprüft und ließen sich damit nicht installieren.



Die CPU-Leistung des kleinen SoC mit integrierter Radeon Grafik ist durchaus gut, hält aber natürlich nicht mit einer aktuellen Intel Quad-Core CPU mit. Dafür ist die CPU auch nicht auf maximale Leistung, sondern eher auf gute Performance bei möglichst geringem Stromverbrauch ausgelegt. Bei solchen Minicomputern kommt es eher auf andere Faktoren als auf die CPU-Geschwindigkeit an. Man kann die Leistung also höchstens anhand von Konkurrenzprodukten bewerten und nicht mit aktueller Desktop-Hardware vergleichen. In direkter Konkurrenz steht hier eigentlich der 17W TDP Intel Core i3-3217U.



Die interne mSATA SSD-Performance ist im Vergleich zu einer normalen SSD in einigen Bereichen, vorallem beim Schreiben, schlechter. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Festplatte jedoch vorallem beim Lesen noch sehr schnell. Zum Vergleich steht hier eine 2,5" SATA Samsung 830 SSD mit 120GB. Beim 512K-Block-Lesen schlägt die kleine Crucial Micron M500 Karte sogar die durchaus schnelle Samsung 830! Es handelt sich hierbei um eine Micron M500 SSD. Micron verkauft diese an Endkunden unter der Marke Crucial M500. Es handelt sich also um eine Marken-SSD. Diese kommt den Werten auf dem Papier schon sehr nahe. Die dort angegebenen Werte sind 500MB/s für Lesen und 130MB/s für Schreiben.



Die Übersicht des Windows 7 Leistungsindex. Man muss allerdings sagen, dass dieser sehr ungenaue Werte liefert und wenig ersichtlich ist, wie sich die Werte genau zusammensetzen. Der Leistungsindex kann lediglich als grober Indikator genutzt werden.



Von den 8GB Ram sind rund 7,45 GB nutzbar.



Die Kern-Temperaturen der CPU liegen bei rund 75°C. Da der fit-PC4 nur über passive Kühlung verfügt, kommt man der kritischen Grenze von 100°C schon relativ nah. Außem wird das Gehäuse mit gefühlten 30-35°C relativ warm. Es sollte immer für genügend Luftzufuhr gesorgt werden, damit es zu keinen Problemen kommt. Auf dem Screenshot sieht man allerdings, dass die CPU auch etwas zu tun hatte und es sich nicht um Idle-Temperaturen handelt.

Das Netzteil benötigt im Standby (fit-PC4 ist ausgeschaltet und vom Netzteil abgekoppelt) 0,9W. Im Standby-Modus, bzw. wenn das Stromkabel im fit-PC4 steckt, dieser jedoch nicht eingeschaltet ist, beträgt der Stromverbrauch ca. 3,1W. Interessanterweise messen wir diesen Wert nur VOR dem Einschalten des Geräts. Sobald man den fit-PC4 herunter fährt liegt der Standby-Stromverbrauch "nur noch" bei 2,3W. Wie diese Differenz zustande kommt, ist bisher unklar. Hierfür sollte man sich also bei Bedarf eine Steckdosenleiste mit Ausschalter angeschaffen, wenn man das Kabel nicht immer aus der Steckdose nehmen möchte. Sobald der fit-PC4 eingeschaltet ist, pendelt er sich im Idle-Modus mit gestartetem Windows 7 auf dem Desktop bei durchschnittlich 15,5W ein. Damit eignet er sich durchaus als NAS-Ersatz.

Beim Spielen und bei rechenintensiven Aufgaben genehmigt sich der kleine Computer rund 27 Watt. Das Abspielen eines 1080p kodierten Films mit knapp 6000 Kbit/s brauchte mit 19 Watt nur unwesentlich mehr als im Desktop-Idle. Beim Abspielen eines nicht komprimierten m2ts Bluray-Streams im Windows Media Player werden lediglich 3% Auslastung verursacht, während der Stromverbrauch so zwischen 22 und 25 Watt springt. Sehr gute Werte, vorallem bei der Systemauslastung!

HTPC / Media-Center PC

Der kleine fit-PC4 ist geradezu prädestiniert für einen HTPC. Durch den geringen Stromverbrauch, durch seine geringe Größe und durch die passive Kühlung, wodurch er absolut geräuschlos ist, lässt er sich in nahezu jedem Wohnzimmer sinnvoll integrieren. Obendrein ist es aber natürlich die verbaute Hardware, die hier für Möglichkeiten sorgt. So bilden HDMI 1.4a (3D-fähig), ein digitaler Audioausgang mit 7.1+2 S/PDIF und ein microSD Slot zum Einschieben der letzten Urlaubsfotos die perfekte Grundlage für den Wohnzimmer-PC. Optimalerweise bietet sich da natürlich direkt das XBMC (Xbox Media Center) als Mediaplayer an, das erst kürzlich auf die neuste Version "Gotham" aktualisiert wurde, die nun auch 3D-Filme darstellen kann. Dank CEC-Unterstützung könnt ihr bei den meisten neuen Fernsehern direkt eure Fernseher-Fernbedienung nutzen um das XBMC zu kontrollieren. Dabei lassen sich sowohl lokale Medien von der internen mSATA SSD, einer zusätzlichen internen Festplatte oder USB-Speichern laden, wie auch via Streaming von einem NAS oder aus dem Internet streamen. Weiterhin unterstützt das XBMC natürlich auch Musik, Fotos und alle anderen Medien. Dank Plugin-System sind auch hier die Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Es gibt beispielsweise Plugins wie die ARD Mediathek, Maxdome oder einen MyVideo-Player, die das XBMC softwareseitig wirklich rund machen. Wer kein CEC nutzen kann oder möchte, kann sich natürlich auch eine Bluetooth Fernbedienung oder Maus-/Tastatur-Kombi anschließen.

Man kann den HTPC quasi auch direkt mit einem NAS koppeln, bzw. ihn parallel auch als NAS betreiben. So ist er HTPC und Netzwerk-Datentank in einem.
Viele Leser werden sicherlich schon moderne Fernseher haben, die bereits HD-Videos streamen oder von USB-Medien abspielen können. Die Fernseher sind jedoch auch nur für die Medienwiedergabe ausgelegt und zudem sind die Menüs meist ziemlich hässlich. Dem kann beim fit-PC4 als Zuspieler mit dem XBMC entgegen gewirkt werden. Obendrein hat man schönerweise noch die Möglichkeit den Browser zu benutzen oder andere PC-spezifische Dinge zu erledigen und kann die Inhalte immer auf seinem Fernseher darstellen. Selbst Chromecast von Google ist noch nicht soweit und kann nur spezielle Inhalte auf dem Fernseher darstellen. Wer den fit-PC4 parallel dann noch als NAS verwendet, hat alles in einem Gerät und kann direkt auf die lokalen Medien zugreifen. Kein weiterer Computer oder ein NAS sind notwendig.

Übrigens: Im VLC Media Player steigt die CPU-Auslastung beim Abspielen eines 1080p Films mit ~6000kbit Bitrate auf ca. 18% an, wo also noch genügend Luft für diverse andere Dinge sind, die parallel laufen können. Der kleine fit-PC4 kommt hier nicht ins Schwitzen. Im Windows Media Player lassen sich .mkv Container allerdings nicht direkt darstellen. Dafür habe ich noch einen unkomprimierten Bluray-Stream (m2ts) mit 1080p und knapp 25Mbit/s Bitrate im WMP abgespielt. Die Auslastung lag hier nur bei 3%, während der VLC Player beim Abspielen schon ins Schwitzen kam und 50% Auslastung verursachte. Die Unterschiede könnten sich in verschiedenen Codecs erklären. Der Stromverbrauch beim Abspielen von Bluray-Dateien liegt so bei 22-25W. :!: Bluray-Discs könnt ihr jedoch nicht abspielen. Dafür fehlt eine HDCP-Zertifizierung.



Um den fit-PC4 am Fernseher optimal zu nutzen, muss man ggf. im AMD Catalyst Control Center die Scaling Options aufrufen und dort mit dem Schieberegler von Underscan bis Overscan rumspielen. Bei mir musste ich die Einstellung auf 10% Underscan einstellen, bis das Bild perfekt auf meinem 55" Samsung LED-TV ausgerichtet war. Das Ergebnis ist danach aber ein sehr schönes, farbintesives und klares Bild.



:!: Etwas ärgerlich finde ich es, dass der HDMI-Port kein Audio überträgt. Man muss dafür zwingend entweder eine AUX IN Buchse für einen Klinkestecker am Fernseher haben, oder über S/PDIF verfügen. Die meisten Fernseher oder Anzeigegeräte bieten mindestens eine Klinkebuchse. Dabei wird natürlich aber nur Stereo übertragen. Wer in den Genuss von 7.1 Audio kommen möchte, muss die S/PDIF Variante nutzen. Der fit-PC4 nutzt die Klinke-Buchse dafür zweigleisig. Für S/PDIF liegt ein Adapter im Lieferumfang bei. Schön wäre es hier wie gesagt gewesen, wenn die HDMI Ports direkt Audio mit übertragen hätten. Schade.

Media-Zuspieler

Wer schon ein vernetztes Wohnzimmer besitzt und somit keinen HTPC benötigt, der kann den fit-PC4 auch als einfachen Media-Zuspieler benutzen. Das ist dank der unterstützten Protokolle auch uneingeschränkt möglich. Der fit-PC4 unterstützt nämlich DLNA und UPnP und kann dank neustem WLAN-Standard (ac) mit 300Mbit/s auch in irgendeiner Ecke geparkt werden. Dank der hohen Geschwindigkeit sind auch 1080p Filme mit hoher Bitrate absolut kein Problem mehr, die so manche 54Mbit/s WLANs bisher an ihre Grenzen gebracht haben. Auch hier bietet es sich wieder sehr an, dass er lüfterlos ist und man ihn garnicht wahrnimmt. Als Software lässt sich beispielsweise der PS3 Media Server nutzen, der eine hervorragende Formatunterstützung bietet und sehr stabil läuft. Wer möchte kann natürlich auch andere Wege gehen und beispielsweise den VLC Media Stream Server nutzen. Das ist zwar etwas frickeliger in der Einrichtung, bietet letztendlich aber auch mehr Möglichkeiten. Gekoppelt mit einem modernen TV-Receiver oder einer USB-TV Karte ließe sich so vielleicht sogar Live-Fernsehen ins Internet streamen, so dass ihr von überall wo ihr seid mit eurem Smartphone oder an anderen Computern auf das Fernsehsignal eures Receivers zugreifen könntet. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein entsprechend guter Internet-Upstream.

Auch in einem Apple-Ökosystem lässt sich die kleine schwarze Box integrieren. Der fit-PC4 unterstützt nämlich das Apple AirPlay Protokoll und kann die eigenen lokalen Daten (Videos / Musik) so beispielsweise an Lautsprecher oder ggf. Fernseher (mit Apple TV) im ganzen Haus schicken.

Als Spielekonsole nutzen?

Angenommen ihr nutzt den fit-PC4 als HTPC in eurem Wohnzimmer. Dank diverser guter Emulatoren könnte man sogar die Nutzung als Spielekonsole rechtfertigen. Da der fit-PC4 auf der Vorderseite vier USB 2.0 Anschlüsse besitzt und im Verhältnis zu anderen Konkurrenten ziemlich kompakt ist, ließen sich hier vier Controller anschließen und beispielsweise einige Runden SNES zusammen spielen. Natürlich sind auch hier modernere Spiele mit oder ohne Emulatoren möglich. Über weit mehr als Casualspiele sollte man hier aber nicht nachdenken, da die Grafikleistung dazu einfach nicht ausgelegt ist. Mehr zum Thema Computerspiele folgt im folgenden Abschnitt. Dennoch eignet sich der fit-PC4 für die eine oder andere Runde Bomberman (o.ä.) zwischendurch und ist im Vergleich zu einigen Android-Spielekonsolen wie OUYA aufgrund der vielseitigeren Möglichkeiten sicherlich die bessere Wahl. Ob sich die Anschaffung des Geräts aber nur für diesen Zweck lohnt, muss jeder für sich entscheiden. Bei dem stolzen Preis und eigentlich anderer Anwendungsgebiete, sind günstige Android-Spielekonsolen da vom Preis-/Leistungsverhältnis die deutlich bessere Wahl für das kleine Spiel zwischendurch. Die Coregamer werden sowieso eher zu Xbox One und PS4 greifen.

Computerspiele

Auf dem SoC des fit-PC4 findet sich lediglich eine "kleine" und integrierte Radeon 8400E Grafikeinheit, die laut diversen Testberichten im Internet von der Leistung etwas über den Niveau eines Intel HD4000 Grafikchips liegen soll. Das klingt im ersten Moment nicht besonders vielversprechend, auf den zweiten Blick ist die Performance dann aber doch um einiges besser. Da wohl die wenigsten Leser den fit-PC4 zum Spielen nutzen würden, fällt dieser Test auch wesentlich kürzer aus. Es soll hier nur kurz gesagt sein, dass ich zum Ausprobieren Steam und Counter-Strike: Source installiert habe. Da das Spiel schon älter ist aber dennoch noch viel gespielt wird, ist es für meinen Test ein super Beispiel.

Als ich die Grafikeinstellungen vorgenommen habe, habe ich mich erstmal in kleinen Schritten nach oben gewagt und ausprobiert. Überrascht war ich aber, dass die vorbelegten Einstellungen bei der Grafik bereits auf einem relativ hohen Niveau waren. Die meisten Einstellungen hat das Spiel von selbst mit "Hoch" vorbelegt. Nur bei der Auflösung von 1152x864 (autom. vorbelegt) war ich etwas irritiert. Insgesamt betrachtet würde ich die Einstellungen als "im oberen Mittelfeld" bezeichnen.
Da ich den fit-PC4 per HDMI an einem 24" Monitor betrieben habe, liegt die native Auflösung hier standardgemäß bei 1920x1080. Ich habe aber in Bezug auf das Bildverhältnis (aspect ratio) und passend zum Monitor die Auflösung von 1280x720 gewählt, was auch als 720p bezeichnet wird. Beide Auflösungen haben ein 16:9 Bildverhältnis. Für meinen Monitor noch gut, wenn auch nicht nativ. Und meiner Meinung nach sollten bei den gewählten Einstellungen auch 1280x720 Pixel machbar sein.

Ich wurde nicht enttäuscht. Das Spiel lief in diesen Einstellungen online mit über einem dutzend Mitspielern absolut ruckelfrei und gefühlt mit 60FPS. Einen Framecounter habe ich mir aber nicht einblenden lassen. Das einzige was aufgefallen ist und mich etwas störte war ein deaktiviertes V-Sync. Das fällt mir hier besonders stark auf, weil ich sonst keine Computerspiele spiele (höchstens an Konsolen) und demzufolge auch nur am Fernseher spiele, wo ich mindestens 3 Meter davon entfernt sitze. Lediglich bei Far Cry 3 für Xbox 360 war das fehlende V-Sync ein echtes Ärgernis, weil es auch so extrem deutlich aufgefallen ist. So stark ist es hier aber nicht.

Spaßeshalber habe ich im Gegenzug also mal alle Einstellungen die mir das Spiel so bietet auf den Maximalwert gestellt. Das ergab dann teilweise Einstellungen mit "Sehr Hoch", aktives V-Sync, komplette Spiegelung und eine Auflösung von 1920x1080 Pixeln. Lediglich das MSAA habe ich bei 2x anstatt 8x belassen, da es meinen Ansprüchen genügen sollte. Das Ergebnis war wesentlich besser als erwartet, flüssig lief das Spiel jedoch nicht mehr komplett. Überwiegend pendelte es sich zwar in guten FrameRate-Bereichen ein, die so gefühlt bei 45 lagen, stellenweise kam es aber zu deutlichen Rucklern, vorallem wenn gerade viel auf dem Bildschirm passiert ist. Wer also vor hat mit dem fit-PC4 zu spielen, muss damit leben einige Abstriche bei der Grafik zu machen. Mir persönlich ist das egal und ich freue mich, dass Spielen überhaupt möglich ist. Übrigens: Alleine durch das runterschrauben der Auflösung von 1920x1080 auf 1280x720 wurde die Framerate deutlich erhöht. V-Sync kostet aber trotzdem noch eine Menge Leistung und sollte, wenn möglich, deaktiviert bleiben.

Für ein flüssiges Spielerlebnis konnte ich mit folgenden (überwiegend automatisch vorbelegten) Einstellungen gut leben.



Im Video seht ihr die Performance. Es läuft noch minimal schneller als es auf dem Video den Eindruck macht, da hier nur mit dem Smartphone abgefilmt wurde. Die Framerate kommt also nicht so gut rüber, wie sie tatsächlich ist.


http://www.youtube.com/watch?v=cfC69N1ZoL8

Xbox360 Flash/Umbau Integration

Sowohl das Flashen von Laufwerken, als auch das Beschreiben von Glitch-Chips ist mit dem fit-PC4 möglich. Flashen lassen sich Xbox360-Laufwerke mit dem integrierten AMD SATA Controller. Wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man 1) über einen Adapter für SATA verfügt, der aus einem Anschluss für 2,5" Notebook-Festplatten einen vollwertigen SATA und Strom Anschluss macht. 2) Es muss sich um den fit-PC4 mit integrierter mini PCI SSD handeln, da euer HDD-Slot freibleiben muss. Es könnten zudem beim Konfigurieren der Programme und Treiber einige Hindernisse auftreten, weil es sich um ein 64-bit OS handelt. Dort klappt es meist nicht out-of-the-box, möglich ist es aber definitiv!

Wer gerne mit dem kleinen fit-PC4 Glitch Chips beschreiben möchte und dabei noch auf einen seriellen Port angewiesen ist, wird auch hier nicht enttäuscht. Via Mini-DB9 Adapter zu RS232 könnt ihr eure Glitch-Chips hier fast problemlos beschreiben. Auch hier ist die Hürde wieder das 64-bit Betriebssystem. Wenn aber alle Stricke reißen sollte, könntet ihr selbst ein 32-bit OS drüber installieren oder dieses parallel nutzen.

CronusMax/ControllerMax Tastatur/Maus-Server (MaxAIm)

Falls ihr Besitzer eines CronusMax/ControllerMax sein solltet, kennt ihr bestimmt die Möglichkeit mit Maus und Tastatur an eurer Konsole (z.B. Xbox360) zu spielen. Dafür ist es notwendig, dass auf einem PC, wo auch die Maus und Tastatur angeschlossen sind, ein Programm läuft und eure Eingaben in peudo-Controller-Eingaben übersetzt. Dadurch merkt die Konsole nicht, dass eine Maus und Tastatur genutzt werden und kein Controller. Durch die geringe Größe des fit-PC4 und angenommen auch die Tatsache, dass ihr ihn als HTPC im Wohnzimmer stehen haben würdet (also in unmittelbarer Umgebung zur XBox360), eignet er sich hier perfekt als "CronusMax-Server".


(Die Bilder stammen von ControllerMax)

NAS / Owncloud

In den letzten Jahren erfreuen sich Cloud-Anbieter zunehmender Beliebtheit und das nicht ohne Grund. Immer mehr Geräte kommunizieren im eigenen Haushalt via Netzwerk oder WLAN miteinander. Immer und von überall auf seinen Daten zugreifen zu können wird immer wichtiger. Allerdings sind viele Anwender noch immer skeptisch bei der Cloudnutzung, was vorallem mit der Einstellung zum Datenschutz der meisten Anbieter zu tun hat. Gerade in Deutschland ist das Thema Datenschutz von zentraler Bedeutung und so vertrauen wohl nur die wenigsten Menschen den meist in den USA ansässigen Dienstleistern. Am sichersten ist es, wenn man sich zuhause seine eigene Cloud einrichtet. So gibt es keine Probleme mit Datenschutzschluderern und -sicherheit. Jeder kann seine eigenen Daten so schützen, absichern oder weitergeben wie er möchte und es für richtig hält.

Dank der stromsparenden Komponenten im fit-PC4 lässt sich dieser wunderbar als NAS kombiniert mit einer Owncloud einsetzen. Im lokalen Netzwerk können alle Computer, Geräte oder Personen auf den Netzwerkspeicher zugreifen und ihre Daten darüber teilen oder darauf ablegen und von unterwegs hat man dank Owncloud immer Zugriff auf seine wichtigsten Daten.

Owncloud lässt sich beispielsweise sehr einfach einrichten. Alles ist selbsterklärend aufgebaut, so dass auch nicht so technisch versierte Anwender damit schnell klarkommen sollten. Es gibt eine Benutzerverwaltung und auch das Streamen der dort abgelegten Musik ist kein Problem. Dank eines integrierten Web-Players muss man die Musiksammlung also vlt. bald garnicht unbedingt mehr auf dem Smartphone mit umher tragen. Apps für Smartphones existieren ebenfalls.

Noch interessanter und für die meisten Anwender noch wichtiger ist ein gemeinsamer Netzwerkspeicher im lokalen Netzwerk - ein NAS. Gute NAS Systeme kosten richtig viel Geld und bringen meistens dennoch nicht die gewünschte Performance. Dafür müsste man wohl noch tiefer in die Tasche greifen. Der fit-PC4 kombiniert hier die Stärken von NAS-Systemen und vollwerten Computern. So benötigt dieser nur wenig Strom, hat aber trotzdem soviel Leistung und Konfigurationsfreiheit, dass man problemlos (z.B. mit einer SSD) die Gigabit-Verbindungen gebündelt ausnutzen könnte. NAS-Systeme schaffen trotz Gigabit-Port meistens nur um die 30MB/s. Hier könntet ihr theoretisch von der Systemleistung auch 120MB/s über einen Gigabit-Port rauskitzeln. Alleine dafür lohnt sich die Nutzung als NAS schon.

Eine gute und kostenlose NAS-Software ist beispielsweise FreeNAS. Da dies aber wie ein Betriebssystem installiert wird, müsst ihr dabei leider auf die parallele Nutzung von Owncloud verzichten. Wem die Einbindung als NFS-Netzlaufwerk reicht, der kann Owncloud aber ohne Probleme parallel nutzen.


(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/FreeNAS)

Firewall / Router

Dank zwei Gigabit-Netzwerkbuchsen erlaubt euch der fit-PC4 auch die Nutzung als Firewall oder Router. Beim Router müsste man sich zugegebenermaßen auf WLAN und einen LAN-Port beschränken, man kann natürlich aber auch einen weiteren Switch dort anklemmen. Allerdings ist der fit-PC4 für die Nutzung als Firewall wirklich gut geeignet, da der Stromverbrauch gering ist und man ein Extra-Gerät als Firewall benutzt. Das ist in jedem Fall sicherer, als eine software-Firewall auf seinem Computer zu installieren. Die meisten in Router integrierte Firewalls sind auch eher dazu da um auf der Feature-Liste auftauchen zu können, taugen in der Praxis aber meist nicht soviel.

Eine gute Firewall-Software für den Einsatz auf dem fit-PC4 ist beispielsweise Endian.

Wer ein bisschen Ahnung von der Technik hat, könnte auch die beiden Gigabit-LAN-Ports per Bondeling/Aggregation kombiieren und auf 2Gbit/s input und output kommen.

Günstige Value-Variante

CompuLab bietet mit der Value Barebone Variante auch noch ein weiteres Modell des fit-PC4 an, das verglichen zu unserer Version wesentlich günstiger ist. Diese Basisversion wird zwar nur von einem 1GHz Dualcore AMD SoC angetrieben und kommt von Werk aus ohne Betriebssystem, RAM und Festplatte, kostet dafür auch nur rund 250€. Wer die fehlenden Komponenten noch zu Hause liegen hat kann hier eine noch stromsparendere Version des Geräts zusammenbauen. Diese Konfiguration dürfte bei einer TDP von 8W mit allen Komponenten nicht weit über 10W Stromverbrauch liegen, was ein wirklich ausgezeichneter Wert ist, vorallem für den Einsatz als NAS oder als dedizierter Server. Aber auch sonst sind diese Komponenten aktuell sehr günstig im Internet zu bekommen, so dass man insg. bei unter 300€ liegen dürfte.


(Bild der Value-Barebone-Variante)

Sonstiges

Neben den oben genannten Punkten gibt es noch folgende weitere Punkte, die man vor dem Kauf berücksichtigen sollte. Es gibt beim fit-PC4 keine Schraublöcher für ein VESA-Mount, so dass man ihn leicht hätte hinter einem Monitor befestigen können. Dafür wird er aber auch einfach zu warm. Man sollte sich einen anderen geeigneten Platz dafür suchen.

Die WLAN-Antennen sind selbst im festgeschraubten Zustand etwas wackelig, was aber nicht weiter stört. In der Regel fasst man diese auch nicht an. Ein meiner Meinung nach interessantes Feature ist aber, dass der Stromstecker im Port gedreht werden kann, damit er nicht ausversehen abgezogen wird. Man steckt ihn rein, dreht ihn um 90-Grad und schon kann er nicht mehr abgezogen werden. Eine sehr robuste Öse für ein Kensington-Schloss ist ebenfalls im Gehäuse vorhanden.

Wie ich es bereits oben im Abschnitt zum HTPC geschrieben habe, übertragen die HDMI Ports keine Audiodaten! Wer den fit-PC4 als HTPC nutzen möchte, kann zwar dank S/PDIF Adapter in den Genuss von 7.1 Audio kommen, allerdings wird nicht jeder zwingend über einen geeigneten Port an seinem Fernseher oder Verstärker verfügen. Als Alternative bleibt dann den meisten Leuten nur der AUX IN Anschluss im Fernseher, wo allerdings nur Stereo-Ton ankommt. Der Grund für eine fehlende Audioübertragung dürfte aber sein, dass der fit-PC4 nicht als HTPC konzipiert ist, sondern eher als sparsamer Industrie-Computer o.ä. genutzt werden soll. Deshalb liegt auch ein HDMI-zu-DVI Adapter im Lieferumfang bei. Und DVI überträgt nunmal leider keine Audiodaten.

In der aktuellen Revision des fit-PC4 bleibt die LED an der Front auch nach dem Ausschalten an. Das ist laut CompuLab so gewollt, auf unsere Nachfrage hin konnte man sich aber gut vorstellen, die LED per Update auch für verschiedene Modi (Standby, Suspend, Power Off, etc.) zu nutzen. Wirklich störend ist es aber nicht. Einziges Problem für Käufer der geräuschlosen SSD-Variante ist aber, dass man theoretisch garnicht weiß ob das Gerät nun eingeschaltet ist oder nicht. Dazu muss man erst einen Monitor anschließen und nachsehen oder mit der Hand das Gehäuse anfassen und auf Wärme prüfen.

Die BIOS-Batterie ist im fit-PC4 ein wiederaufladbarer Akku und kann sich, vorausgesetzt der fit-PC4 war lange nicht am Strom, innerhalb von ca. 30 Tagen entladen. Um dem entgegenzuwirken, sollte mindestens das Stromkabel im fit-PC4 stecken. Er muss dafür aber nicht eingeschaltet sein. Wenn der Akku leer ist, werden BIOS-Einstellungen die man selbst vorgenommen hat, wieder zurückgesetzt. Wirklich schlimm ist das nicht, aber es könnte ggf. den einen oder anderen Anwender nerven. Der Computer ist aber sowieso auch dank seiner stromsparenden Komponenten für den Dauerbetrieb ausgelegt, weshalb wahrscheinlich nur die wenigsten Anwender darin ein echtes Problem sehen.

Fazit

Wer sich für den fit-PC4 interessiert, der sollte sich vorher genau überlegen was die Anwendungsgebiete für ihn sind. Für den Einsatz nur als HTPC ist er aufgrund des stolzen Preises in der hier vorgestellten Konfiguration nur bedingt geeignet. Das liegt aber weniger an der Leistung, die alle Videoformate zukunftssicher abspielt, sondern eher daran, dass über die HDMI-Ports kein Audio mit übertragen wird. Man muss zwingend mit weiteren Kabeln zum AV-Receiver o.ä. via S/PDIF hantieren. Von der Leistung vergleichbare HTPCs sind schon für etwas weniger Geld zu kriegen. Auch als reinen Medien-Zuspieler/-Abspieler lohnt es sich für die meisten Interessenten wohl eher weniger, da günstige Medienabspielgeräte wie von Popcorn Hour, WD oder ähnlichen Herstellern wesentlich billiger zu bekommen sind und auch die meisten Formate abspielen können. Wer gerne damit spielen möchte ist mit einem Spielecomputer für diesen Preis wohl auch besser beraten. Der fit-PC4 ist aber keineswegs ein schlechtes Gerät. Ganz im Gegenteil. Er ist nur für Einzelaufgaben meistens im Preis-/Leistungsverhältnis der Konkurrenz unterlegen. Spezielle Geräte mit einem speziellen Nutzen sind im Vergleich zu All-in-One Geräten immer billiger.

Wenn man aber alle Features kombiniert, kriegt man für sein Geld fast nichts besseres. Das Gerät arbeitet geräuschlos, kommt locker mit allen Videoformaten klar, die Leistung dürfte sogar für 4K Videos reichen, mal abgesehen vom nicht dafür spezifizierten HDMI 1.4a. Ältere Spiele sind auf dem fit-PC4 genauso möglich, wie darauf ein NAS, ein Netzlaufwerk-Server, oder eine Firewall zu betreiben. Er kann parallel als Zu-/Abspieler eingesetzt werden und selbst zum Flashen oder Glitchen von Xboxen lässt er sich nutzen. Es lassen sich natürlich auch verschiedene Serverdienste wie Mail-/Webserver installieren, eine ownCloud einrichten oder im einfachsten Fall kann er als kompletter Bürorechner genutzt werden. Aufgrund des Fehlens von VESA Schraublöchern kann man den fit-PC4 zwar nicht von hinten an einen Monitor schrauben, da er aber nur wenig Platz einnimmt und dezent aussieht, ist er auch auf dem Schreibtisch noch gut aufgehoben.

Es ist die Masse an Funktionen in Komnination, die diesen kleinen Powerrechner zu einer guten Ergänzung im vernetzten Zuhause machen. Selbst Firmenkunden können damit beispielsweise ihre Zeiterfassung oder Stempelanlage oder andere Dinge steuern. Sicherlich gibt es noch viel mehr Anwendungsgebiete, beispielsweise für Auto-Schrauber, denn auch dort sollte sich der fit-PC4 irgendwie unterbringen lassen können. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos und solange man mehrere Sachen miteinander kombiniert, rechnet sich sicherlich auch der Preis der hier vorgestellten Version mit SSD-Platte. Wer gerne noch selbst ein paar Komponenten aussuchen möchte, kann auch die Basic Version kaufen und selbst mit OS, RAM und Festplatte bestücken.

Dank des geringen Stromverbrauchs (über alle Revisionen zwischen 8-25W) und der dafür trotzdem hervorragenden Leistung, kann man den fit-PC4 aufjedenfall empfehlen! Die einzigen Mankos sind meiner Meinung nach, dass über HDMI kein Ton übertragen wird und dass die BIOS-Batterie sich nach 30 Tagen entladen kann, was etwas nervig werden könnte, wenn man spezielle Einstellungen vornimmt und den fit-PC4 mal einige Wochen nicht am Strom hat.
Ansonsten hat er meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Beide Punkte sind nicht schwerwiegend genug, um hier einen Punktabzug vorzunehmen. Das Positive überwiegt. Wer mit einer Basisvariante (fit-PC4 Pro Barebone) ohne einige Komponenten und ohne Betriebssystem leben kann, muss dafür auch nur rund 300€ zahlen. Festplatten und RAM sind aktuell so billig, dass man mit unter 400 EUR einen perfekten Allrounder im Haus hätte. Sogar auf die nächste kleine LAN-Party könnte man ihn mitnehmen, da ältere Spiele aufjedenfall spielbar sind, wenn man nicht die größten Ansprüche hat. Und wem die Leistung der Pro-Barebone-Version noch zuviel für sein Vorhaben ist, der kann auch auf eine noch günstigere Value-Variante zugreifen, die allerdings dann auch nur mit einem 1GHz Dualcore Chip von AMD ausgeliefert wird.

Ab ca. Mitte bis Ende Juni wird man den fit-PC4 in verschiedenen Versionen auch bei Amazon.de bestellen können. Wer nicht so lange warten möchte, kann den fit-PC4 bereits in ca. zwei Wochen direkt beim Hersteller bestellen.
:!: Aber Achtung! Neben teuren Versandkosten müsst ihr die Einfuhrumsatzsteuer (19% des Warenwerts inkl. Versand) sowie Zollabgabe (ab 150€) mit berücksichtigen. Es kann darüber hinaus noch zu UPS-Servicegebühren kommen. Wartet also lieber darauf, dass Amazon.de die Modelle listet. Weitere Details zum Lagerstand findet ihr immer auf der Google+ Seite von CompuLab.




An dieser Stelle bedanken wir uns nochmal recht herzlich bei CompuLab für das zur Verfügung gestellte Testexemplar des fit-PC4.


UPDATE #1 (15.05.2014):

Es ist doch möglich Audio per HDMI zu übertragen. Dazu muss im BIOS nur eine Einstellung aktiviert werden und schon könnt ihr in Windows ein weiteres Audiogerät auswählen, mit dem ihr beispielsweise bei VLC oder im XBMC HD-Audio habt!

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Hoax

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13.05.2014, 17:22

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haifisch1896

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14.05.2014, 07:06

Danke für das Review :) Ich denke, ich habe da auch einen Tippfehler gefunden. Das Gehäuse wird geschätzte 45°C heiß? Dann kannst Du das gar nicht anfassen. Alles über 39°C schmerzt ;)
http://www.stern.de/gesundheit/haut/erkr…aut-638962.html

Und mit dem Zoll nochmal... wie kommst Du auf 150€ Gebühren? Wenn das Gerät inkl Versand (wird immer mitgerechnet) 300€ kostet, liegen die Zollgebühren dafür bei 57€, das sind 19% vom Warenwert. Ich denke, dass dürfte für kleine PCs genauso gelten wie für Smartphones.

edit:
Verlesen. Okay. Zollabgabe ab 150€. Die fällt aber schon ab knapp über 20 an. Ich glaube, 23€ waren das.
http://de.wikipedia.org/wiki/Einfuhrumsa…8Deutschland%29
Okay, Wiki schreibt 22.

Trotzdem vielen Dank dafür. Aber was meinst Du... würde ein Raspberry Pi nicht für die meisten Heimanwenderzwecke genauso reichen? Der ist ja günstiger, wenn auch ohne Speicher. Der kommt ja nochmal dazu. Und das Gehäuse auch.
Auch würden mich WLAN-Erfahrungen damit interessieren. Denn WLAN-technisch scheidet bei mir fast jedes Gerät aus (8m zum Router, aber dafür 5 Lehmwände dazwischen :-( ). Kannst Du da was zu erzählen?
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14.05.2014, 08:47

Hi, ein Raspberry Pi wird für die meisten Leute mit kleinen Ansprüchen wohl ausreichen. Wenn du aber ein NAS damit aufbauen willst, was gleichzeitig noch diverse andere Dinge tut, bringt dir der Raspberry nichts mehr, da er zu wenig Power hat um ein NAS sinnvoll zu realisieren, ganz zu schweigen von der schlechten Datendurchsatzrate, die man dann hätte. Außerdem läuft auf einem PI kein Windows, was für viele Leute sicherlich die erste Wahl wäre, da sie sich nicht mit Unix auskennen.

Ich kann gerne noch ein paar WLAN Tests nachholen und sie dir hier mitteilen. Und ja, es war ein Tippfehler ;D 30-35 war gemeint.
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haifisch1896

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(permalink) 5

14.05.2014, 09:08

Das wäre ganz nett, vielen Dank. Da bin ich immernoch auf der Suche nach einer guten Lösung, um eine Haushälfte kabellos mit Daten zu versorgen.
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SuperMario

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14.05.2014, 10:01

Sehr tolles Review Hoax, super beschrieben! Mein HTPC für die Zukunft steht fest (es hapert wie immer nur am nötigen Kleingeld :D), zur Zeit benutze ich ein Lenovo Q180, von daher möchte ich nun nicht genau auf dieses Gerät hier eingehen.

Außerdem läuft auf einem PI kein Windows, was für viele Leute sicherlich die erste Wahl wäre, da sie sich nicht mit Unix auskennen.


Diese Aussage kann nich nicht ganz nachvollziehen :). Wer von einem Rasperry PI spricht, kann nun nicht auf ein vollwertiges, rund laufendes Desktopsystem hoffen. Von daher muss man nicht über Windows reden, wohl aber je nach dem von Unix.
Zudem bietet sich für das XBMC Openelec an. Für einen schmalen, aber auch sonstigen HTPC macht sich ein Dualboot zwischen Openelec und einer Linux Distribution richtig gut und der Einstieg unter Linux mit Ubuntu ist ja auch nicht schwer, man muss nur mal was neues ausprobieren wollen :). Gegenüber dem steht natürlich die Kompatibilität zu Games, welches unter den selbst zusammen gebastelten HTPC´s auch einen gewissen Prozentsatz ausmacht, welcher in Zunkunft steigen wird. Da muss man natürlich wieder auf Windows bauen, sonst würde ich meist ein Unix System, wie erwähnt neben einem Medienplayer ala XBMC benutzen.

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14.05.2014, 13:50

Sehr tolles Review Hoax, super beschrieben! Mein HTPC für die Zukunft steht fest (es hapert wie immer nur am nötigen Kleingeld :D), zur Zeit benutze ich ein Außerdem läuft auf einem PI kein Windows, was für viele Leute sicherlich die erste Wahl wäre, da sie sich nicht mit Unix auskennen.

Zitat


Diese Aussage kann nich nicht ganz nachvollziehen :). Wer von einem Rasperry PI spricht, kann nun nicht auf ein vollwertiges, rund laufendes Desktopsystem hoffen. Von daher muss man nicht über Windows reden, wohl aber je nach dem von Unix.
Zudem bietet sich für das XBMC Openelec an. Für einen schmalen, aber auch sonstigen HTPC macht sich ein Dualboot zwischen Openelec und einer Linux Distribution richtig gut und der Einstieg unter Linux mit Ubuntu ist ja auch nicht schwer, man muss nur mal was neues ausprobieren wollen :). Gegenüber dem steht natürlich die Kompatibilität zu Games, welches unter den selbst zusammen gebastelten HTPC´s auch einen gewissen Prozentsatz ausmacht, welcher in Zunkunft steigen wird. Da muss man natürlich wieder auf Windows bauen, sonst würde ich meist ein Unix System, wie erwähnt neben einem Medienplayer ala XBMC benutzen.


Danke SuperMario. Du musst ja nicht zwingend dieses Modell nehmen. Wenn man mit minimaler Geräuschkulisse von einer 2,5" Festplatte leben kann, könnte man sehr günstig mit der Barebone Variante auskommen. RAM kostet derzeit fast nichts, Festplatten sind gottseidank wieder billig und eine Lizenz für Windows oder ggf. auch ein kostenloses Ubuntu hat jeder bestimmt zu Hause. Man könnte ja sogar eine 2,5" SSD verwenden, dann ist es wieder geräuschlos und trotzdem kommt man hier sehr billig weg, da man sich u.a. die 150€ für die Windows Lizenz spart. Ergo wärst du da mit rund 400€ gut dabei. Dafür finde ich, kann der fit-PC4 wirklich einiges leisten, wenn man mal die Größe berücksichtigt.

Zum RasPi: Zwar kansnt du ein OpenELEC für XBMC benutzen, was 1080p Videos auch problemlos abspielt. ABER: 1. ruckelt das XBMC Menü mit einigen Plugins, Add-Ins und Zusatzdiensten schon ziemlich, was dir ziemlich auf den Geist gehen würde, wenn du nicht nur 1x im Monat damit einen Film guckst. Außerdem glaube ich klappt es dort mit dem DualBoot nicht so gut. Du müsstest also Ubuntu installieren und XBMC selbst kompilieren etc,. mal abgesehen davon, dass Ubuntu dort nicht funktioniert (siehe unten). Wenn du stattdessen ein SUSE oder Fedora nutzt um deinen Desktop anzuzeigen, wirst du schnell merken, dass der RasPi dafür nicht gebaut wurde. Im Internet surfen kannst du damit schon aufgrund der Leistung leider fast vergessen. Es geht, ist aber nicht schön und sehr langsam. Da macht ein flotter HTPC schon mehr Sinn :)

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14.05.2014, 14:23

Danke SuperMario. Du musst ja nicht zwingend dieses Modell nehmen. Wenn man mit minimaler Geräuschkulisse von einer 2,5" Festplatte leben kann, könnte man sehr günstig mit der Barebone Variante auskommen. RAM kostet derzeit fast nichts, Festplatten sind gottseidank wieder billig und eine Lizenz für Windows oder ggf. auch ein kostenloses Ubuntu hat jeder bestimmt zu Hause. Man könnte ja sogar eine 2,5" SSD verwenden, dann ist es wieder geräuschlos und trotzdem kommt man hier sehr billig weg, da man sich u.a. die 150€ für die Windows Lizenz spart. Ergo wärst du da mit rund 400€ gut dabei. Dafür finde ich, kann der fit-PC4 wirklich einiges leisten, wenn man mal die Größe berücksichtigt.


Eben, da bin ich genau Deiner Meinung. Ich wollte nur darauf hinaus, dass man den PI wie gesagt nicht als ein vollwertiges Desktopsystem sehen kann. Dafür gibt es andere, kleine und fertige Medien PC´s wie ich vorhin verlinkt habe. Mit dem Lenovo hab ich unter Last einen maximalen Verbrauch von etwa 20Watt. Allein wegen der Ressourcen würde ich auf ein Unix System vertrauen.

Zum RasPi: Zwar kansnt du ein OpenELEC für XBMC benutzen, was 1080p Videos auch problemlos abspielt. ABER: 1. ruckelt das XBMC Menü mit einigen Plugins, Add-Ins und Zusatzdiensten schon ziemlich, was dir ziemlich auf den Geist gehen würde, wenn du nicht nur 1x im Monat damit einen Film guckst. Außerdem glaube ich klappt es dort mit dem DualBoot nicht so gut. Du müsstest also Ubuntu installieren und XBMC selbst kompilieren etc,. mal abgesehen davon, dass Ubuntu dort nicht funktioniert (siehe unten). Wenn du stattdessen ein SUSE oder Fedora nutzt um deinen Desktop anzuzeigen, wirst du schnell merken, dass der RasPi dafür nicht gebaut wurde. Im Internet surfen kannst du damit schon aufgrund der Leistung leider fast vergessen. Es geht, ist aber nicht schön und sehr langsam. Da macht ein flotter HTPC schon mehr Sinn :)


Du, das wollte ich nicht auf den PI beziehen, denn das dies eine etwas langsamere Gelegenheit wird, ist klar bei der CPU :D. Und ja ich weiß, das Ubuntu auf dem Rasperry nicht funktioniert. Ich wollte das nicht so herüber kommen lassen, als ginge es nur um den PI, sondern allgemein um kleine HTPC´s :). Und dort macht ein Dualboot schon ordentlich was her. Ich bin mit der Konfiguration mehr als zufrieden, klar kommt der Lenovo Q180 selbst bei Ubuntu 14.04/Gnome 3.12 an seine Grenze, aber an sich läuft das System rund. Und genau das würde auch mit dem CompuLab fit 4 sich anbieten. Die Grafikkarte ist ja für Medien ausreichend. Für später wird es aber ein kompletter HTPC mit Linux, Windows (um etwas spielen zu können) und als Mediacenter das XBMC über Openelec.

Ansonsten ist dieser fertige Klein PC hier sicherlich nicht vekehrt, preislich geht es ja auseinander wegen den eigenen Bedürfnissen bei den Komponenten. Der Lenovo ist aber vom Aussehen her eine andere Liga, leider auch von der Ge­räusch­emis­si­on.

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14.05.2014, 15:34

Kein Ton über HDMI?
Für Multimedia/XBMC völlig ungeeignet, da HD Tonformate per SPIDF nicht übertragen werden können....

Wer sowas kleines haben mag, soll sich lieber einen Intel Nuc holen.
Da bekommt man was gescheites für sein Geld inkl. HD Grafik.

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14.05.2014, 15:53

Kein Ton über HDMI?
Für Multimedia/XBMC völlig ungeeignet, da HD Tonformate per SPIDF nicht übertragen werden können....

Wer sowas kleines haben mag, soll sich lieber einen Intel Nuc holen.
Da bekommt man was gescheites für sein Geld inkl. HD Grafik.
Ich muss mich da leider entschuldigen. Das scheint an mir gelegen zu haben. Habe das heute mit dem Ansprechpartner von CompuLavb besprochen und er hat mir bestätigt, dass es funktioniert. Lag bei mir wohl an einer falschen Einstellung der Soundkarte. Werte es wie gesagt später nochmal testen und das Review dann updaten. HDMI Audio wird auf jedenfall unterstützt!
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14.05.2014, 15:57

Kein Ton über HDMI?
Für Multimedia/XBMC völlig ungeeignet, da HD Tonformate per SPIDF nicht übertragen werden können....

Wer sowas kleines haben mag, soll sich lieber einen Intel Nuc holen.
Da bekommt man was gescheites für sein Geld inkl. HD Grafik.



Bezüglich des letzten Satzes

dann schau mal wo so ein Intel Nuc eine Lan Schnittstelle hat.

Ich find den PC-Fit nicht schlecht. und wenn dort eine AMD APU drin ist (Kabini) sollte die ausgabe über HDMI ohne Probleme gehen. das ist nur eine Einstellungssache in bezug auf XBMC meine ich. ich selber habe mir ein AThlon 5350 und passendes AM1 Board geordert was im grunde genommen das gleiche ist wie die in dem PC-Fit Rechner

und dort ist die Soundausgabe über HDMI kein Problem also.
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15.05.2014, 08:55

Ich find den PC-Fit nicht schlecht. und wenn dort eine AMD APU drin ist (Kabini) sollte die ausgabe über HDMI ohne Probleme gehen. das ist nur eine Einstellungssache in bezug auf XBMC meine ich. ich selber habe mir ein AThlon 5350 und passendes AM1 Board geordert was im grunde genommen das gleiche ist wie die in dem PC-Fit Rechner

und dort ist die Soundausgabe über HDMI kein Problem also.
Klar, wenn du dir deine selbst gerippten youtube Videos angucken möchtest, dann wäre deine nicht weitdenkende Aussage "sinnvoll", aber die Welt besteht nicht nur aus Video gucken!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »S3ThCoLe« (15.05.2014, 09:31)


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15.05.2014, 18:01

Ich habe im Hauptpost oben ein Update hinzugefügt. Dort steht wie man HDMI Audio aktiviert!
Soeben getestet und es funktioniert. Somit steht dem Mediacenter auch mit HD-Audio nichts mehr im Wege!
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