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PeterMenis

Too much Idiots - only a few with Honor

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(permalink) 1

21.02.2013, 21:51

[REVIEW] Löttechnik | Ersa I-CON Pico Lötstation

Vorab in eigener Sache

Spoiler Spoiler

Ich dachte mir, ich widme mal die freie Zeit, die ich habe, der Erstellung von Reviews über Lötstationen, Zubehör etc.
Meines Erachtens nach wird dieses eklatante Thema im Modding und Reparieren von Konsolen hier etwas vernachlässigt.
Deshalb folgen von mir hier nach Lust und Laune Reviews über diese Dinge und vielleicht macht man ja einen eigenen
Review-Unterbereich daraus, sodass auch andere sich dazu animiert fühlen Tests zu schreiben.


Einleitung und Lieferumfang

Mittlerweile ist dies meine vierte Lötstation. Angefangen von einer billigen Analogen, zur ZD 931 und danach die Aoyue 968A+.
Keine konnte mich wirklich überzeugen, weswegen ich mich dazu entschloß, auch mal was zu investieren und eine deutsche
Markenstation zu kaufen.

Die Lötstation kommt in einem, eher unscheinbaren, weissen Karton, dessen Inhalt es aber in sich hat. Die Bedienungsanleitung
ist eher einfach gehalten, aber diese braucht man höchstens um mal kurz reinzuschnuppern und zu sehen was auf einen zukommt.

Im Paket enthalten ist:
  • Lötstation I-Con Pico
  • i-Tool Lötkolben
  • 1,6mm LÖtspitze Meißelform
  • Ablageständer aus Silikon mit Dry Cleaner

Natürlich sind andere Lötspitzen ein absolutes Muss für den Bereich, den wir mit der Lötstation abdecken wollen.
Zur Zeit liegen diese bei ca. 7-8,50 Euro pro Stück. Ins Repertoire gehört auf jeden Fall eine Bleistiftspitze 0,8mm
und noch eine kleinere Meißelförmige. Damit hat man dann aber alles was man braucht. Logischerweise braucht
man garnicht erst Ebay anschmeissen um billige Spitzen aus China zu suchen, denn Ersa ist ein deutscher Hersteller.

Leistungsdaten des Herstellers:
  • Leistung: 80 W
  • Temperaturbereich: 150-450 °C
  • Stand-by- und Kalibrierfunktion
  • Festtemperaturen einstellbar
  • Zuweisbare Energiefunktionen
  • Verriegelungsfunktion
  • Shut-down-Zeit zur Energieeinsparung und Standzeitenerhöhung der Lötspitzen
  • Abmessungen: (B x H x T) 80 x 103 x 145 mm

Ein eklatanter Unterschied zu den meisten "Pseudo"-Digitalen Lötstation ist, dass die Ersa i-Tool Serie
über eine Mikroprozessorsteuerung verfügt, die die Temperatur überwacht und regelt. Viele Lötstationen
haben einfach nur eine analoge Regelung die auf ein digitales Display abgebildet wird.

Ersteindruck und Anschluss

Die Lötstation vermittelt sofort einen sehr wertigen Eindruck und ein durchdachtes Konzept. Zwar ist das Display
nicht hintergrundbeleuchtet, allerdings lötet man ja auch nicht Nachts im Dunkeln. Deswegen kein wirklicher
Minuspunkt. Des Weiteren verfügt die i-Con Pico über nur 2 Schalter, mit denen sich aber alles wunderbar einfach
bedienen lässt. Durch die Softwaregestützte Einstellung, zu der ich nachher noch komme, werden diese Möglichkeiten
noch erweitert und vereinfacht.



Hinten am Gerät befindet sich ein Netzschalter. Dieser ist besonder wichtig für Leute, die keine separate Netzleiste
für ihre elektronische Ausrüstung verwenden und auf Nummer "Sicher" gehen wollen.



An dieser Stelle sei nochmal der MicroSD-Karten Slot erwähnt. Mit diesem lässt sich eine MicroSD Karte anstecken um
die gespeicherten Presets und Einstellugnen aufs Gerät zu übertragen. Die SD-Karte kann nach diesem Vorgang wieder
entnommen werden.



Der Lötkolben ist per Stecker unter dem Gerät angebracht und lässt sich somit leicht austauschen, falls er defekt sein sollte.



Direkt zu Beginn wird einem sofort die Verarbeitung ins Auge fallen. Diese ist wirklich Astrein, ohne Fehler und ohne
"Hä"-Momente. So ist das Kabel des Lötkolbens lang genug, sehr elastisch und vor allen Dingen dünn. Auch der mitgelieferte
Lötständer aus Silikon (ESD-Safe) weiß zu überzeugen und hat keine billigen Guss-/Spritzfehler wie bei vielen Chinageräten.



Der Ständer ist trotzdem Stabil, der Lötkolben passt wunderbar in die Öffnung und rechts an der Seite ist noch Platz für
die Aufbewahrung von zum Beispiel Lötspitzen. Mitgeliefert wird auch ein Dry Cleaner - wer noch mit Schwämmen arbeitet
sollte unbedingt umschwenken.



Das Herzstück - Der Lötkolben

Ich gebe zu, dieses Review klingt ein wenig voreingenommen, aber ich gebe nur meine Eindrücke wieder und so habe ich
mich in den Lötkolben direkt verliebt. Dieser ist klein, handlich, leicht und wenig. Er liegt super in der Hand, obwohl ich ziemlich
große Hände habe.



Auch das System zum wechseln der Lötspitzen ist sehr einfach und geht schnell von der Hand. Die, sonst gewohnten, wackeligen
Keramikheizelement sind auch Geschichte. Unter "der Haube" ist stabiles Metall.



Und für die Detailverliebten hier nochmal ein Beispiel, wie einfach sich das Heizelemt wechseln lässt:



Das besondere Extra - Software

Wie bereits leicht angeschnitten, kann man die Lötstation per Software vorkonfigurieren und diverse Temperatur-,
Energie- und Abschalt-/Standbyeinstellungen vornehmen.



Keylock:
Damit ist es möglich, dass, wenn die SD-Karte in der Station eingesteckt bleibt, die Funktion der Einstelltasten deaktiviert ist.
Dieses Feature ist sicherlich in der Industrie nützlich, für uns jedoch eher Nebensache.

Temperature Unit:
Hier lässt sich einstellen, ob man lieber in Celsius oder in Fahrenheit über seine Temperatur informiert bleibt.

Temperature Mode:
Man hat die Möglichkeit 3 Temperaturpresets einzutragen, die man mit der unteren Taste an der Lötstation auswählt.
So ist es schnell möglich zwischen den Temperaturen für zum Beispiel bleihaltigem und bleifreien Löten zu wechseln.
Die Energysettings gliedern sich wie folgt:
Energy 1 = Langsames Anheizen, jedoch kein Überschwingen
Energy 2 = Ein Kompromiss beider Stufen
Energy 3 = Sehr rasantes Anheizen, allerdings viel Überschwingen
Unter dem Punkt Variabel kann man eine (wer hätte es gedacht) variable Temperatur einstellen. Der Wert dort heisst
lediglich welche Temperatur die Station nach dem Anschalten erreichen soll.

Sleep Mode:
Nach einer gewissen Zeit kann man die Station in einen Ruhezustand versetzen. Dieser erhöht die Lebensdauer.
Hier kann man eine Standbytemperatur von 150-300 Grad einstellen und natürlich auch die Minuten, nach denen
dieser angeschalten werden soll.

Shutdown:
Diese Einstellung gibt in Minuten an, wann die Lötstation sich selber nach der Standbyzeit ausschalten soll.

Auch ohne SD Karte ist die Station nutzbar, hier allerdings ohne die schönen Zusatzfunktionen sondern
nur mit manueller Regelung der Temperatur per Druckknöpfe. Natürlich ist die Station auch individuell
kalibrierbar, indem man mit einem digitalen Temperaturmessgerät die Temperatur der Spitze misst und
somit die Werte der Station anpasst.

Fazit

Tja, was soll man da noch großartig sagen. In meinen bisherigen Tests leistete die Station wunderbare Arbeit.
Sogar die GND Pads waren absolut kein Problem mehr und die unglaublich rasante Anheizzeit von 9 Sekunden :!:
erleichtert einem so einiges. Ich denke jeder war mal in der Situation schnell nur irgendwas löten zu müssen
(zB ESD-Punkt am Laser) und wünschte sich einfach was flotteres für sowas. Derjenige ist bei der Ersa i-Con Pico
genau richtig. Es macht einfach sehr viel Spaß mit dieser Station zu arbeiten und ich kann nur jedem raten, der
vorhat dieses Hobby zu erweitern und fortzuführen, nicht am falschen Ende zu sparen und sich gleich was richtiges
zu gönnen. Der Preis von 129,99 Euro (preiswertestes Angebot zur Zeit) schreckt sicherlich manche ab, doch wie
so oft heisst es:
Wer billig kauft, kauft doppelt.

Das wars von mir und weitere Tests zu meinen bisherigen Lötstationen und natürlich auch Lötzubehör werden folgen.

Gruß,
PM
Signatur von »PeterMenis«

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PeterMenis« (21.02.2013, 22:35)


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Johnny Bravo

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21.02.2013, 22:09

Ich habe jahrelang eine ERSA RDS 80 Station gehabt, mittlerweile hat mich das starre PVC Kabel immer mehr gestört, so dass ich mir nun eine andere kaufen werde.
Ob es allerdings ERSA sein wird, weiß ich noch nicht.

Die Verarbeitung bei ERSA ist wie du schon erwähnst einwandfrei. Was mich aber bei der I-CON Pico stören würde, ist dass die Lötstation auf der Rückseite eingeschaltet wird. Zudem muss die gesamte Konfiguration per PC erfolgen. Das fand ich bei meiner wesentlich simpler. Auch die praktischen Schnellwahl von 3 einstellbaren Temperatuen ist sinnvoll.

Ich weiß nicht wie es bei der Pico ist, aber die RDS 80 kann die Hitze selbst bei 400°C auf eine 0.8mm Bleistiftspitze nicht optimal übertragen. Vielleicht liegt da aber auch am Prinzip der Lötspitzenbefestigung.

Ansonsten aber schön geschrieben :)

PeterMenis

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21.02.2013, 22:15

Also, die RDS80 hat wirklich ein sehr starres Kabel, weswegen meine Wahl auch auf diese hier gefallen ist.
Vielleicht habe ich mich nicht gut genug ausgedrückt, aber die Einstellungen der Temperatur können selbstverständlich
auch ohne SD-Karte vorgenommen werden. Nur die Presets etc. nicht.
Und es ist wirklich simpel:
SD Karte in den PC, Software starten, Write klicken, SD Karte in die Station, 2 Sekunden warten, SD Karte raus - Fertig.
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22.02.2013, 17:13

Ich hab seid einige Wochen eine ERSA RDS 80 und wo ist da ein starres Kabel dran ? Mein Kabel vom Lötkolben/Station ist sehr flexibel und stört keines wegs.

PeterMenis

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22.02.2013, 17:20

Vielleicht hat Ersa das überarbeitet, aber wenn du mal in andere Foren oder bei Google guckst, siehst du nur die Leute darüber jammern.
Wo wir schonmal dabei sind - du schreibst doch auch gerne Reviews :P
Wie wärs wenn du über die RDS 80 mal was schreibst.
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22.02.2013, 17:25

Wo wir schonmal dabei sind - du schreibst doch auch gerne Reviews
Wie wärs wenn du über die RDS 80 mal was schreibst.
Kann ich gerne machen, ich kann dem was Johnny Bravo schreibt das die ERSA nicht die Temperatur auf die Spitze vollständige weitergibt so auch nicht zustimmen. Denn wenn das so sein sollte kann man die ERSA RSD 80 auch neu justieren lassen.
Die Pico bietet soweit die selben Funktionen wie die RDS 80 bis auf die SD-Karten Funktion.

Johnny Bravo

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22.02.2013, 18:55

Ich rede auch nur von der 0.8mm Bleistiftspitze. Diese ist absolut unbenutzbar.
ERSA hat nur bei der RDS 80 ein starres PVC Kabel verwendet, bei allen anderen Stationen ist ein Silikonkabel Standard. Wenn man von Anfang an die RDS 80 gewohnt ist, fällt einem das vielleicht nicht so auf, als wenn man eine Silikonleitung gewohnt ist.

Ich merke das vor allem auf der Arbeit, dort haben wir diverse Hakko und Weller Stationen und diese haben alle ein flexibles Silikonkabel.
Deswegen wird die nächste Station die ich Privat bekomme auch ein solches Silikonkabel haben müssen :)

PeterMenis

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22.02.2013, 19:00

Also was ich jetzt schonmal sagen kann nach mehrfachem löten:
Bei der Pcio wird sogar auf die 0,7mm Lötspitze die Wärme sehr gut übertragen.
Diese hat, wie schon gesagt, aber auch ein anderes System als die RDS 80, nämlich den i-Tool Lötkolben.
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