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k0ol

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Sonntag, 10. Februar 2013, 14:01

eBay Artikel herausgenommen, Höchstbietender will den Artikel trotzdem laut Gemäß § 10 Nr. 1 der eBay AGB

Hallo,



ich habe letztens etwas bei eBay eingestellt und den Artikel nach einem Tag herausgenommen. (Die Auktion sollte 3 Tage gehen).

Unter eBay habe ich ganz normal ausgewählt das der Artikel nicht mehr zum Verkauf steht.
Der eigentlich Grund war, das die Artikelbeschreibung nicht 100% passt.

AGB Zitat : "Bei Ablauf der Auktion oder bei vorzeitiger Beendigung des Angebots durch den Anbieter kommt zwischen Anbieter und Höchstbietendem ein Vertrag über den Erwerb des Artikels zustande, es sei denn der Anbieter war gesetzlich dazu berechtigt das Angebot zurückzunehmen und die vorliegenden Gebote zu streichen. Nach einer berechtigten Gebotsrücknahme kommt zwischen dem Mitglied, das nach Ablauf der Auktion aufgrund der Gebotsrücknahme wieder Höchstbietender ist und dem Anbieter kein Vertrag zustande. Anbieter und Höchstbietender können sich einigen, dass ein Vertrag zustande kommt."

Er schreibt: Gemäß § 10 Nr. 1 der eBay AGB kommt auch bei vorzeitigem Beenden einer eBay Auktion ein Kaufvertrag mit dem Höchstbietenden zustande.

Er pocht jetzt darauf, dass er den Artikel für einen lächerlichen Preis erworben hat.

Was antworte ich dem jetzt genau?
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kenpachi

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Sonntag, 10. Februar 2013, 14:39

1. ruhe bewahren
2. natürlich nicht liefern
3. Käufer sperren für künftige Auktionen Stichwort Spassbieter unter -> http://pages.ebay.de/help/sell/manage_bi…v.html#blocking
4. die Ebay/Paypal/Amazon AGBs sind teilweise in Deutschland unwirksam
5. keine weitere Komunikation mit dem Käufer
6. In Zukunft gleich die Auktionen so einstellen das es passt

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k0ol

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Sonntag, 10. Februar 2013, 15:02

Danke, ich hab auch noch was dazu gelesen.
Wenn ich 12h oder sogar noch eher das Gebot streiche und den Grund auswähle (so wie ich das auch gemacht habe), kann er mir auch gar nichts.
Bin mir zwar immer noch etwas unsicher, aber solche Penner gibts ja anscheinend immer noch..
Sowas versaut mir echt meinen Sonntag..
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kenpachi

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Sonntag, 10. Februar 2013, 22:56

einfach nicht alles zu Ernst nehmen ;) :thumbup:

PeterMenis

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Sonntag, 10. Februar 2013, 22:59

Einfach in die Auktion immer `nen Text schreiben:

Ich behalte mir vor diese Auktion vorzeitig zu beenden. Mit Abgabe eines Gebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass ihr Gebot,
im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Auktion, gestrichen wird und darüber hinaus kein Kaufvertrag zustande kommt.
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Dienstag, 12. Februar 2013, 16:07

Ich werd einfach nie wieder bei eBay etwas einstellen... da spar ich mir sogar Gebühren :D
naja jedenfalls droht er mit einer Klage..
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Riplex

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Dienstag, 12. Februar 2013, 17:01

Das war nicht zufällig ein iPhone, oder ?

Hab im Moment das selbe Problem mit einem Bieter.

Leider befinden die sich auch noch im Recht damit. Bei Ebay gilt das BGB und nicht die AGB und
laut BGB bekommt der Höchstbietende bei einer Auktion die abgebrochen wird automatisch den Zuschlag.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Riplex« (12. Februar 2013, 22:09)


Cylophis

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:01

So dumm das auch klingt der Bieter hat rein rechtlich absolut Recht.

Du müsstest dich vor beenden des Angebots mit dem Höchstbietenden absprechen.
Ich hatte das selbe Problem, es ging um etwas recht wertvolles und die Preisentwicklung hat wohl nicht ganz den gewünschten Anklang gefunden beim Verkäufer und so hat er das Angebot einfach einen Tag vorher beenden und das ganze auf einen Tippfehler im Text begründet. Im Endeffekt durfte er neben einer Schadenersatzzahlung auch die Gerichtskosten tragen. Dabei hätte er mir einfach bescheid geben können hier es läuft nicht/will doch nicht verkaufen/etc.
So hast du gegen geltendes deutsches Recht verstoßen und solltest hoffen, dass er sich nicht weiter darum bemüht

Edit: wobei ich nicht weiß wie die Preise hier aussahen, bei meinem Fall lag das gebot knapp unter 2000€ und der Wert war bei etwa 3000€ anzusetzen, also knapp 66% waren erreicht, ob die Gerichte auch bei 1€ zu 100€ so entscheiden weiß ich nicht
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Riplex

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:22

@Cylophis:

Ja, da hast du schon recht so zu handeln.

Es gibt aber mittlerweile Geier bei Ebay, die es nur darauf anlegen das eine Auktion abgebrochen wird.
Bei meinem Fall hat der Bieter innerhalb von 9 Tagen auf 260 verschiedene iPhones geboten, aber immernur 1 Gebot abgegeben.
Er spekuliert quasi nur auf Auktionabbrüche und das Glück das er vielleicht höchstbietender ist.
Bei mir gehts um knappe 650 €. Er hat 223 € auf mein iPhone 5 32 GB geboten als ich abgebrochen hatte. Da lief die Auktion aber noch 6 Tage.
Ich hatte abgebrochen, da ich die Endzeit nach unten korrieren wollte, da mir was wichtiges dazwischen gekommen und ich nicht zuhause gewesen
wäre für 1 Woche. Ich hatte die Auktion aber 2 Minuten später neu gestartet.

Der Threadersteller hätte sich auf §119 berufen können, aber ohne Schuldhaftes zögern. Dieses wird aber von jedem Gericht anders ausgelegt.

@k0ol:

Schreib dem Bieter am besten noch eine Nachricht, wo du die auf den §119 (Irrtum) des BGB beziehst. Vielleicht hilft das was und er gibt Ruhe.
Wenn es ein Professioneller ist, dann wird er wohl schon seinen Anwalt eingeschaltet haben.

Du kannst dir auch mal seine Bietaktivität anschauen. Einfach bei Ebay ausloggen und dann auf seine Bewertungen klicken.

Ich

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:42

Zitat

Bei meinem Fall hat der Bieter innerhalb von 9 Tagen auf 260 verschiedene iPhones geboten, aber immernur 1 Gebot abgegeben.
Er spekuliert quasi nur auf Auktionabbrüche und das Glück das er vielleicht höchstbietender ist.


Verständlich das man ärgerlich darüber ist, aber rein rechtlich ist dagegen halt nichts auszusetzten, manchmal muss man halt in den sauren Apfel beissen wie z.B. auch der TE.

Riplex

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:48

Es geht ja nicht darum ob er die 260 hätte bezahlen können, sondern ob er falls er sie Gewinnbringend verkauft, auch einen Gewerbeschein hat ;-)
Und falls er nichtmal die 260 iPhones hätte bezahlen können, würde er sogar ohne eine Kaufabsicht bieten und dann wäre er wieder Spassbieter wozu es auch schon
Urteile gab ;-)

Cylophis

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:52

Hm okay, ich bin zwar kein Jurist aber mein Mitbewohner (zumindest fast :D ) Egal was jetzt kommt ist eine Aussage von ihm dazu (vorm 2. Staatsexamen) also nicht zu ernst nehmen, aber vllt hilft es dir/euch.


Hey,

Erstmal ganz Grundsätzlich: eBay ist rechtlich ein Graus, die AGB sind voller Widersprüche zu geltendem deutschen Recht, das gilt ebenfalls für Paypal, aber das ist ja wieder etwas anderes. Leider denken viele, wohl auch ihr beiden, die AGB's von eBay seien korrekt und man kann eine Auktion wie von eBay angeboten einfach beenden. Ist auch verständlich, ein so großes Unternehmen sollte darauf achten. Wie gesagt sollte, tut es aber nicht.

Wenn man die beiden Fälle ganz nüchtern betrachtet habt ihr beide gegen deutsches Recht verstoßen, ihr habt mit starten der Auktion eine Willenserklärung zum Verkauf und der Käufer hat mit Abgabe des Gebots einen Willenserklärung zum Kauf abgegeben, einfacher es ist ein Kaufvertrag entstanden. Der Preis spielt dabei keine Rolle, da ihr einen Artikel mit dem Startpreis von 1€ einstellt geht ihr auch wenn nur 1€ geboten wird einen Kaufvertrag ein. Wer hier rechtlich abgesichert sein will darf seine Auktion erst bei 100/1000/...€ starten.

Es gibt ausnahmen, bei denen der Kaufvertrag seine Gültigkeit verliert, z.B wenn der Artikel gestohlen wird, eine Naturgewalt ihn zerstört usw. Dann muss nachgewiesen werden, dass der Artikel nicht mehr der Auktionsbeschreibung entspricht oder bei einem Diebstahl, nicht ausgeliefert werden kann.

Dadurch, dass du den Artikel aber sofort wieder eingestellt hast Riplex kannst du meiner Ansicht nach hier Probleme bekommen, sofern der Käufer ernst macht. Ob er dabei auf 1 Iphone bietet oder 500 spielt keine Rolle, es gibt kein Gesetz oder einen Punkt in den AGB's die ein solches Bieterverhalten verbieten.

Sachgegenstand einer Verhandlung wäre der unerfüllte Kaufvertrag, unabhängig vom Bietverhalten, welches völlig legal ist.

Ich hab den § 119 im Auge, mit einem guten Anwalt gibt es hier möglicherweise einen Interpretationsspielraum.
Aber keine Garantie ob ein Richter den Endzeitpunkt einer Auktion als Inhalt der Willenserklärung ansieht, welches einen Irrtum rechtfertig. Auch nicht mit der Begründung,dass du dann eine Woche nicht zu Hause bist, hier könnte man einfach eine Anmerkung an die Auktion hängen.

Hier noch der Paragraph

§ 119
Anfechtbarkeit wegen Irrtums

(1) Wer bei der Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde.

(2) Als Irrtum über den Inhalt der Erklärung gilt auch der Irrtum über solche Eigenschaften der Person oder der Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden.


Wichtig, ich bin kein fertig ausgebildeter Jurist und diese Aussage ist rein zu Informationszwecken gedacht.

Edit: Dein Kommentar Riplex ist leider Gegenstandslos:

Zitat

falls er sie Gewinnbringend verkauft, auch einen Gewerbeschein hat ;-)
Damit hast du zwar nicht ganz unrecht,aber es könnte auch sein er verschenkt sie an arme Leute. Der Faktum spielt zu Bewertung deines Falls keine Rolle

Zitat

Und falls er nichtmal die 260 iPhones hätte bezahlen können, würde er sogar ohne eine Kaufabsicht bieten und dann wäre er wieder Spassbieter wozu es auch schon
Urteile gab ;-)
Das weißt du nicht, kannst du nicht wissen und wirst du niemals herausfinden, kein Richter der Welt würde aufgrund deines Falls die Finanzkraft des Bieters prüfen lassen, tut mir leid :(
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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:56

Man ersteigert den Artikel den man rausnehmen will auch vorher mit dem Account von Eltern,Freunde ....
Dann hat man keine Probleme, als kleiner Tipp.

Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2

Riplex

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Dienstag, 12. Februar 2013, 21:59

Naja, ich denk mal schon wenn einer der sich nichtmal 1 iPhone leisten kann direkt auf 100 bietet und zwar nicht nacheinander sondern
gleichzeitig, nicht wirklich eine Kaufabsicht besteht. Er hat ja immer so geboten, das er aufjedenfall überboten wird. Ausser jemanden
fällt später auf, der er doch einen Fehler/Irrtum oder so begannen hat.

Ich habe mittlerweile 9 Auktionen gefunden, von denen 4 auch schon eine Forderung bekommen haben vom selben Bieter.

Ich

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:03

Zitat

Er hat ja immer so geboten, das er aufjedenfall überboten wird. Ausser jemanden
fällt später auf, der er doch einen Fehler/Irrtum oder so begannen hat.


Wie schon gesagt ist das rein rechtlich nicht verwerflich, oder gibt es bestimmte Paragraphen die dies verbieten?

Cylophis

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:07

Naja, ich denk mal schon wenn einer der sich nichtmal 1 iPhone leisten kann direkt auf 100 bietet und zwar nicht nacheinander sondern
gleichzeitig, nicht wirklich eine Kaufabsicht besteht. Er hat ja immer so geboten, das er aufjedenfall überboten wird. Ausser jemanden
fällt später auf, der er doch einen Fehler/Irrtum oder so begannen hat.

Ich habe mittlerweile 9 Auktionen gefunden, von denen 4 auch schon eine Forderung bekommen haben vom selben Bieter.


Ja, du hast nicht vollkommen Unrecht, du erkennst aber nicht was ich dir sagen will.

Wir bleiben bei den relevanten Fakten:
Fakt 1: Du und auch K0ol hatten kein Recht die Auktion zu beenden
Fakt 2: Mit Abgabe eines Gebots wird die Willenerklärung zum Kauf abgegeben, rein rechtlich hat der Käufer alles richtig gemacht
Fakt 3:http://medien-internet-und-recht.de/volltext.php?mir_dok_id=2196
Fakt 4: Die Liquidität des Käufers spielt einfach keine Rolle, du sagst ja sogar seine Gebote waren immer so, dass er wahrscheinlich überboten wird.

Rein menschlich ist das eine andere Sache
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Riplex

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:07

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.

Cylophis

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:10

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.


Das ist aber völlig unmöglich.
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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:13

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.


Das ist aber völlig unmöglich.

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.


Das ist aber völlig unmöglich.

Da gabs aber schon Urteile zu die gegen den Bieter ausgegangen sind. Im
Moment ist die Jagd nach Auktionabbrechern so gross wie nie auf Ebay.
Auch weil die Ebay AGB so undurchsichtig sind. Beim Abbruch einer Auktion
wird einem ja sogar gesagt, das eine Auktion die noch länger als 12 Std. läuft ohne
Einschränkungen abgebrochen werden kann.
Ein Bieter könnte nur Schadensersatz fordern, wenn man diese Gesetzliche Regelung nicht einhält.

Les mal hier:

http://rechti.de/forum/viewtopic.php?f=23&t=1103

Cylophis

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:25

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.


Das ist aber völlig unmöglich.

Wenn ich dem Bieter nachweisen kann, das er ohne Rechtsbindungswillen bietet ist das verwerflich.
Und das macht der Bieter hier meiner Meinung nach.


Das ist aber völlig unmöglich.

Da gabs aber schon Urteile zu die gegen den Bieter ausgegangen sind. Im
Moment ist die Jagd nach Auktionabbrechern so gross wie nie auf Ebay.
Auch weil die Ebay AGB so undurchsichtig sind. Beim Abbruch einer Auktion
wird einem ja sogar gesagt, das eine Auktion die noch länger als 12 Std. läuft ohne
Einschränkungen abgebrochen werden kann.
Ein Bieter könnte nur Schadensersatz fordern, wenn man diese Gesetzliche Regelung nicht einhält.


Ich hab gerade einen Doktoranden angerufen, ist praktisch mein Meister Yoda :D , er ist spezialisiert auf Vertrags und Internetrecht und hat auch schon fast 10 Jahre als Antwalt gearbeitet.
Auch er kennt keinen solchen Fal.
Es gibt zwar Urteile gegen Bieter aber die stehen in einem ganz anderen Kontext.
Bei reinen Verhandlungen über unerfüllte Kaufverträge durch vorzeitiges Beenden ohne Rechtfertigung (die Ebay.Klausel vergiss bitte sofort, sie ist gegen deutsches Recht und das BGB bricht AGB in jedem Fall) hat noch nie ein Verkäufer gewonnen.
Und das kommt von einem Mann der dir aus unseren Gesetzbüchern zitieren kann wie der Papst aus einer Bibel und zu jedem noch so absurden Fall ein Urteil kennt, egal wann und wo es gefällt wurde.

Das war es auch von mir, ich werde den Account wieder seinem Besitzer übergeben. Würde mich nur freuen wenn es dann doch zu einer Verhandlung gekommen ist und das Urteil gefällt wurde wie es ausging, wäre cool wenn du Cylophis dann eine PN schreibt und er es mir mitteilen kann :)
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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:31

Ja, werde ich machen. Ich gehe eh aus das der Bieter es nur auf den Schadensersatz angelegt hat und nicht
auf das iPhone. Er rechnet doch nur damit, das die meisten aus Angst zahlen wenn sie Post von Anwalt bekommen.
Wie bei den ganzen Filesharing abmahnungen damals. Manche haben bezahlt, manche nicht und die haben nie
wieder was gehört.

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Dienstag, 12. Februar 2013, 22:32

Moin,

schön das Ihr fleißig diskutiert :)
Ich hab schon einige Sachen gelesen und das ganze wird jetzt von meinem Anwalt überprüft.

Fakt ist, wie schon gesagt wurde, lasst die Auktion einfach ablaufen und einen Freund darauf bieten, dann gibt man
solchen Leuten auch keine Chance sich Schadensersatz zu ergeiern.

Der mir geschrieben hat ist keine 10 Tage bei eBay angemeldet und versucht bestimmt nicht nur bei mir Schadensersatz zu bekommen.
Wenn man die Mails lesen würde, denkt man sich, dass so jemand damit seinen Lebensunterhalt verdient^^

Mit gesundem Menschenverstand kommt man bei den Leuten nicht weiter..
Ich versteh wenn Leute sich aufregen wenn sie Höchstbieter sind und die Auktion 10min vor Ende beendet wird.
Aber bei unsere Auktionen sind was ganz anderes, da will man nur an Kohle rankommen... alleine das Beispiel mit dem Porsche für 5,5€ ist behindert.

Sorry für die Ausdrucksweise, aber das ist meine Ansicht und daran wird sich nichts ändern.

Hätte man die AGB's auch ordentlich gelesen, hätte man sich den ärgern ersparen können.
Hätte hätte hätte, wie gesagt, ich bin raus, danke für eure Antworten
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Dienstag, 12. Februar 2013, 23:07

Um was handelt es sich den?

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Donnerstag, 14. Februar 2013, 20:39

Logisch

Gültiger Kaufvertrag, da das Angebot mit ein gültigen Gebot beendet wurde.

Also musst du liefern oder Schadensersatz zahlen.

Ich würde auch immer auf Einhaltung des Kaufvertrags klagen und mir ein Anwalt nehmen. Gibt leider genug ebayer, die einfach mal die Auktion abbrechen, wenn der Artikel nicht wie gewünscht lief.

Mir hat einer eine nagelneue Xbox360 inkl. 2 Spielen verkauft. 75% unter Neupreis, da Rechtschreibfehler in der Beschreibung. Nach geschlagen !!!9!!! Wochen kam endlich die Xbox und glaub 400€ für die Anwälte.

ich selbst hab auch schon mal kräftig was in Sand gesetzt. Verkauft hatte ich da ein Satz Felgen (4 Stück) die 1 Jahr alt waren. 1600€ NP, bei ebay trotz bitten und beten für 51€ verkauft. Den Käufer hinterher das Geld erstattet und mitgeteilt, das die Auktion ungültig sei da die Ware nicht mehr zum Verkauf steht. Nach den ersten Schreiben hab ich die Felgen rausgerückt, das war Lehrgeld.

Seitdem bei ebay nur noch alle Artikel mit den Mindestpreis als Startpreis einsetzen. 1 von 20 Auktion enden erfolgreich. Hab schon ein neuwertigen DS Lite für 27€ verkauft, da 19:30 eine scheiss Auktionszeit ist.

Daher lieber in Foren oder Schwarzen Brettern sein Zeug loseisen, wobei da leider alle extremes Dumping versuchen. Wie hier zB. wo eine RGH Slim 4GB für 150€ verkauft wird und 210€ als zu teuer angesiedelt sind. Dank Rewe habe ich alle 3 für 210-250€ das Stück verkauft.
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(permalink) 25

Mittwoch, 27. März 2013, 23:13

@k0ol

Gibt es diesbezüglich schon ein Ergebnis...
interressiert mich ja schon wie dieser Fall ausgegangen ist.

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