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Hoax

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Mittwoch, 14. Juli 2010, 14:09

Xbox360 Slim im Test

Zitat


Das Ende der Rasenmäherkonsole

Etwas kleiner, schicker und vor allem sparsamer und viel leiser ist die generalüberholte Version der Xbox 360, die ab dem 16. Juli 2010 in Deutschland erhältlich ist. Golem.de hat die Konsole von Microsoft getestet.

Es ist nicht wirklich schade - aber beim Anschalten der neuen Xbox 360 ergeben sich keine Gelegenheiten mehr für Witze über Rasenmäher, Düsenjäger oder Weltraumfähren. Einen der größten Kritikpunkte hat Microsoft mit der generalüberholten Version seiner Konsole tatsächlich ausgeräumt: Das Ding ist wesentlich leiser als alle Vorgängerversionen. Die neue Version trägt offiziell den Zusatzbuchstaben "S", was wohl von Slim stammt, das selbst Microsoft-Mitarbeiter im Alltag verwenden. Die Konsole ist mit einer integrierten 250-GByte-Festplatte, einem schwarzen Controller und einem mitgeliefertem Composite-Kabel ab dem 16. Juli 2010 für rund 250 Euro in Deutschland erhältlich. Nach unbestätigten Gerüchten wird es später wohl auch eine schlechter ausgestattete, aber günstigere Version geben.

Die Xbox 360 S ist etwas kleiner, schlanker und schmaler als der ältere Bruder - um rund 30 Prozent ist das neue Modell nach Angaben von Microsoft geschrumpft. Es verfügt erneut über ein externes, aber kleineres und leichteres Netzteil, das gegenüber der wuchtigen Stolperfalle des Vorgängers fast schon elegant wirkt. An der Vorderseite der Konsole gibt es weiterhin zwei USB-Anschlüsse. An der Rückseite finden sich drei USB-Anschlüsse, die älteren Modelle boten hier nur einen. Die Buchsen sind aber sehr eng nebeneinander angebracht, so dass breite USB-Sticks oder Stecker einen benachbarten Eingang blockieren können - notfalls hilft da ein Verlängerungskabel.

Ein Adapter für den digitalen Tonausgang (S/P-DIF) wird nicht mehr benötigt, weil die neue Xbox-Version über die TOS-Link-Buchse schon ab Werk verfügt. Außerdem gibt es auf der Rückseite Ports für Fast-Ethernet, HDMI und das weiterhin externe Netzteil - dessen Stecker sich übrigens deutlich vom alten unterscheidet. Neu ist ein Steckplatz, der später Kinect mit Strom versorgen wird und so das ansonsten benötigte zweite Netzteil der Bewegungssteuerung einspart. Slots für Memory Units gibt es nicht mehr.

Wer sich die neue Xbox 360 kauft, spart das Geld für einen externen WLAN-Adapter, den Microsoft bislang für fürstliche 60 Euro verkauft. Das neue, interne Modul unterstützt neben 802.11 b und g auch den aktuellen Standard n - allerdings nur im 2,4 GHz-, und nicht im 5 GHz-Band. Die 250 GByte große Festplatte ist in einem schmalen Schacht an der Unterseite des Geräts untergebracht. Sie lässt sich leicht entfernen und austauschen - allerdings befindet sie sich in einem speziellen Gehäuse, sprich: Auch in die Xbox 360 S passen keine handelsüblichen Festplatten, sondern nur spezielle Modelle, die wohl wie gehabt nur Microsoft für viel Geld anbieten dürfte. Die Festplatten für alte Xbox-360-Modelle lassen sich nicht verwenden. Generell haben es Besitzer einer Playstation 3 in diesem Punkt besser, weil sie jede handelsübliche Festplatte passender Größe verwenden können.

Die angenehmste Überraschung liefert die Xbox 360 S beim Einschalten: Statt des durchstartenden Laufwerkmotors ist ein lustiges Piepsen zu hören, die Lüftung springt ganz dezent an - und es bleibt still. Die Ingenieure bei Microsoft haben es tatsächlich geschafft, eine leise Konsole zu konstruieren. Zwar ist das DVD-Laufwerk immer noch nicht das leiseste seiner Klasse, aber wer seine Spiele auf Festplatte installiert - DVDs müssen weiterhin im Laufwerk liegen-, der kann anschließend tatsächlich fast ohne Geräuschbelästigung zocken.

Unter dem Strich ist der Geräuschpegel etwa so hoch wie bei einer Playstation 3, subjektiv minimal höher als bei einer PS3 Slim. Er bleibt auch bei hohen Temperaturen - sei es aufgrund längerer Sessions oder wegen einstrahlender Sonne - erstaunlich niedrig. Dann steigt allerdings die Temperatur der Konsole spürbar an, insbesondere die Lüftungsschlitze werden heiß - dort sollte in jedem Fall ausreichend Raum für die Abluft sein.

Die Xbox 360 S ist genauso schnell wie die älteren Versionen - kein Wunder, denn nach wie vor arbeiten die drei PowerPC-Kerne von IBM mit 3,2 GHz. Die Leistungsaufnahme der Microsoft-intern "Valhalla" genannten Revision ist dennoch gesunken: Statt wie bei der letzten Modellversion Jasper zeigt der Zähler im Dashboard-Modus rund 57 statt 87 Watt, unter Last - beim Spielen von GTA 4 - sind es 61 statt 107 Watt. Bemerkenswert ist, dass der Unterschied zwischen dem Ruhe- und dem Lastmodus kaum noch ins Gewicht fällt - bei früheren Hardwareversionen machte der Unterschied noch bis zu einem Drittel der Werte aus.

Fazit

Wer derzeit mit dem Kauf einer Xbox 360 liebäugelt, sollte unbedingt zur Slim-Version greifen - allein schon wegen des familienkompatiblen Geräuschpegels, aber auch aufgrund der niedrigen Leistungsaufnahme und des eingebauten WLAN-Adapters. Etwas mehr ins knobeln dürften Spieler kommen, die bereits eine voll funktionsfähige Xbox 360 mit allem Drum und Dran besitzen. Ihnen bietet die neue Hardware keinen echten Zusatznutzen, vom leiseren Spielerlebnis mal abgesehen. Die eingesparten Watt fallen nur bei Extremzockern gegenüber den fälligen Anschaffungskosten irgendwann ins Gewicht.



Quelle: Golem.de
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